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Das Haus zur besonderen Verwendung – John Boyne

Es gibt Romane, die liest man mehrmals. Bei Das Haus zur besonderen Verwendung von John Boyne handelt es sich um solch ein Buch. Nach Jahren habe ich es jetzt wieder in die Hand genommen und war wieder einmal verzaubert.

Liebe im Schatten der russischen Revolution

Im Jahr 1915 verhindert der Bauernsohn Georgi ein Attentat auf den Vetter des Zaren. Zum Dank bekommt er eine Stelle in St. Petersburg als Leibwächter des jungen Zarensohns. Während seines Dienstes im Winterpalais lernt er die jüngste der Zarentöchter Anastasia kennen und lieben. Doch diese Liebe steht unter einem schlechten Stern. Trotz aller Widerstände kämpft Georgi um seine Anastasia.

Fazit

In Rückblenden erzählt Georgi seine Geschichte. Der Leser begleitet ihn aus der dreckigen Provinz ins glänzende St. Petersburg, wo er Anastasia kennen und lieben lernt. Doch während er die königliche Gesellschaft genießt, brodelt es im Volk. Die russische Revolution kündigt sich an. Kann Georgi mit seiner Anastasia den Bolschewisten entkommen, die die Macht an sich reißen?

John Boyne erzählt diese Geschichte ohne jeglichen Kitsch, aber mit gut recherchiertem Hintergrund. Man versinkt im russischen Winter 1915 und folgt dem Schicksal von Georgi und Anastasia durch den zweiten Weltkrieg bis in die 1980er Jahre.

Weitere Infos

Das Haus zur besonderen Verwendung ist im Piper Verlag erschienen und im gut sortierten Buchhandel, aber natürlich auch bei Amazon* erhältlich.