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Die Einkreisung – Caleb Carr

New York, 1896: die grausam verstümmelte Leiche eines Strichjungen wird auf einer Brückenbaustelle gefunden. Während die alteingesessenen, korrupten Polizisten und Politiker den Mord gern unter den Teppich kehren wollen, bildet der fortschrittlich denkende Commisioner Theodore Roosevelt eine ungewöhnliche Ermittlungseinheit, die sich um die Lösung des Falls beschäftigt. Können sie dieses grausame Verbrechen aufklären?

Auf der Jagd nach einem Serienkiller

Das von Roosevelt beauftragte Team, bestehend aus Psychoanalytiker Dr. Kreisler, Reporter John Moore und Roosevelts Sekretärin Sara Howard, findet heraus, dass es in der Vergangenheit bereits andere Morde an Strichjungen mit der gleichen Vorgehensweise gegeben hat. Sie haben es mit einem Serienkiller zu tun und ihnen läuft die Zeit davon, denn der nächste Mord ist absehbar.

Fazit

Der Roman ist ein klassisches und sehr spannend inszeniertes Katz-und-Maus-Spiel, das mich beim Lesen gefesselt hat. Insofern waren die über 700 Seiten schnell gelesen. Nicht nur Krimi-Freunde, sondern auch historisch interessierte Leser kommen bei diesem Buch auf ihre Kosten. Geschrieben ist alles aus der Sicht des Reporters John Moore, was am Anfang etwas irritieren mag, aber man gewöhnt sich sehr schnell an die Ich-Prespektive.

Weitere Infos

Das Buch ist bereits 1994 erschienen und wurde zum Start der Netflix – Serie nochmal neu im Heyne Verlag aufgelegt. Es ist im gut sortierten Buchhandel und natürlich auch bei Amazon* erhältlich.