hunting for heaven

Drew Sarich & das Endwerk Orchester – Hunting for Heaven, Gasometer

Am Freitag, den 25.01.2019 war es endlich soweit. Nach langer Wartezeit und mit Verspätung hat Drew Sarich sein neues Album Hunting for Heaven in Wien im Gasometer vorgestellt. Natürlich durfte ich mir diesen Abend nicht entgehen lassen.

Die Location

Die Location liegt außerhalb der Innenstadt, ist aber mit einer eigenen U-Bahn Station schnell zu erreichen. Die Halle mutet wie ein Bunker an, viel Beton und harte Schulaula-Stühle als Bestuhlung. Also nichts für Menschen wie mich, die keinen gute gepolsterten Hintern haben. Für meinen Geschmack zog es auch ziemlich kalt in der Halle. Insofern bevorzuge ich den Stadtsaal, wo er sonst immer gespielt hat.

Das Konzert

Dieses Mal gab es mit Roxy Stern zum ersten Mal einen Support-Act. Mit deutschem Jazz-Pop hat Roxy uns auf den Abend eingestimmt. Nach einer halben Stunde und einer kleiner Umbaupause betrat dann der Mann des Abends die Bühne und es ging gleich richtig schwungvoll los.

Gespielt wurden natürlich fast ausschließlich die Songs des neuen Albums Hunting for Heaven, doch auch ein paar ältere Stücke von den vorherigen Alben fügten sich wunderbar ins Gesamtbild ein. Die Stimmung war großartig. Mit seiner Energie und Spielfreude hat Drew mit seinem Endwerkorchester das Publikum angesteckt und begeistert. Die Songs des neuen Albums lassen einen nicht ruhig auf dem Stuhl sitzen. Man will tanzen und feiern. Doch er schlägt auch ein paar ruhige Töne an. Eine ausführliche Rezension der Platte kannst du hier lesen.

Die Setliste des Abends (nicht in korrekter Reihenfolge, Vollständigkeit ohne Gewähr):

  • Don’t sweat it
  • Looking for light
  • Help me out 
  • I may just live to regret you
  • Quiet down
  • Keep your mouth shut
  • Hurricane
  • Dancing in ashes and shadows
  • These crimes
  • Separate 
  • Better off dead
  • A house next door to the hate
  • Devil on your shoulder
  • Get a little attention
  • Teardrops
  • I’d run
  • Safety 
  • Dance 
  • Red
  • Comfortable high
  • Hunting for heaven
hunting for heaven

Und der ganze Rest

Und wieder war das größte Manko des Abends für die Bestuhlung des Saals. Da die Stühle für mich eh zu hart waren, haben ein paar Freund und ich in der Pause beschlossen hinten am Merchandise-Stand stehen zu bleiben, um tanzen und feiern zu können. Wir waren nicht die Einzigen, die diese Idee hatten und im Laufe der zweiten Hälfte kamen immer mehr zu uns nach hinten.

Nach dem Konzert konnte man sich noch anstellen, um CDs und andere Dinge signieren zu lassen. Ich hab mich fast zum Schluss angestellt, um ihm einen Print eines Bilds zu überreichen, welches von seinem Song The Emperor inspiriert wurde.

Fazit

Es war wieder einmal ein wundervoller Abend in Begleitung netter Menschen. Sehr müde, aber selig ging es dann wieder ins Hotel zurück.

Das neue Album Hunting for Heaven kannst du auf Spotify hören, aber es ist auch bei iTunes und Amazon* erhältlich

Leider konnte ich selbst keine Fotos während des Konzerts machen, da meine Kamera für den dunklen Saal zu schlecht war. Alle Bilder dieses Beitrags kommen mit freundlicher Genehmigung von N.Wildberger.